Füchse holen Olympia-Bronze nach Reinickendorf

Frank Steffel, Präsident der Füchse Berlin, überreicht die Goldene
Ehrennadel für sportliche Verdienste an Paul Drux, Fabian Wiede und Silvio
Heinevetter

Im Vereinsheim des Füchse Sportparks bereiteten stolze Mitglieder und Fans

sowie zahlreiche geladene Gäste Ihren Handball-Helden der Füchse Berlin

einen jubelnden Empfang. Drux, Wiede, Heinevetter und Fäth sind die vier

Füchse, die im Nationaltrikot um die begehrten Olympiamedaillen kämpfen

durften und Olympia-Bronze nach Reinickendorf holten.

Die Übergabe der „Ehrennadel für besondere Verdienste“ übernahm

Füchse-Präsident Frank Steffel und freut sich über den sportlichen Erfolg:

„Es ist faszinierend zu sehen, wie sich unsere Füchse in den vergangenen elf

Jahren entwickelt haben. Unsere Eigengewächse Paul und Fabian sind das

Ergebnis einer kontinuierlichen Jugendarbeit, Herzensangelegenheit von Bob

Hanning, Silvio und Steffen haben bei den Füchsen eine Handball-Heimat

gefunden. Vier Füchse in der Nationalmannschaft nach Rio zu schicken und mit

Bronze wieder in Reinickendorf in Empfang zu nehmen, ist großartig.“

Die Vier aus Rio durften dann, kaum zu Hause angekommen, gleich nach Qatar

weiterreisen, um den IHF Super Globe zu verteidigen. Die Hauptstädter

bezwangen im Finale den klaren Favoriten Paris St. Germain mit 29:28 (12:15)

und sind damit das erste deutsche Team, das diesen Wettbewerb zweimal

hintereinander gewinnen konnte.

Eine Füchse Erfolgsgeschichte, die auch dem Füchse Hallensprecher Marcus

Assemacher große Freude bereitet. Er führte durch den Abend und

entlockte den Handballern eine Reihe von lustigen Erlebnissen und netten

Anekdoten aus Rio und Qatar.

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Füchse Präsident Frank Steffel ehrt Paul Drux, Fabian Wiede und Silvio

Heinevetter für ihre besonderen Verdienste im Sport.

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Empfang unserer Medaillengewinner von Rio

Am Donnerstag, den 22.09. um 18.30 Uhr laden wir unsere Mitglieder recht herzlich zum Empfang unserer Bronze-Medaillengewinner der Olympischen Spiele ein.

Wir begrüßen in unserem Vereinsheim:

Paul Drux, Silvio Heinevetter und Fabian Wiede.

Neben der Präsentation der Bronzemedaille werden natürlich unsere Handball-Helden auch über ihre Eindrücke bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro berichten. 

Also den Termin am

Donnerstag, den 22.09. um 18.30 (Einlass ab 18 Uhr)

im Füchse Vereinsheim

in der Kopenhagener Str. 33, 13407 Berlin

reservieren.

Seid dabei und lasst unsere Medaillengewinner hochleben!

Eure Füchse Berlin

Berlins Sport im Fokus: Gesprächsrunde über Perspektiven der Sportmetropole

Im Beisein von Vertretern der Vereine und Verbände sowie des Landessportbundes Berlin fanden am 11. Juli im Olympiastadion Berlin Podiumsdiskussionen zu den Perspektiven der Sportmetropole Berlin statt. Auf der Grundlage eines aktuellen Strategiepapiers wurde von Senator Henkel die Neuausrichtung des Berliner Sports mit den Schwerpunkten Sportinfrastruktur, Sport und Bewegung in der Stadtgesellschaft, Inklusion sowie Frauen- und Mädchensport vorgestellt und erläutert.

Nach der im März 2015 erfolgten Absage des Deutschen Olympischen Sportbundes zur Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Berlin und bedingt durch die Notwendigkeiten einer wachsenden Stadt hatte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport ein Strategiepapier zur Neuausrichtung der Sportentwicklung vorgelegt, das in Abstimmung mit dem Landessportbund Berlin und Vertretern der Initiative „Sportmetropole Berlin“ entwickelt wurde und die sportpolitischen Leitlinien beschreibt. Ziel ist es, Berlin zukünftig weiterhin als internationale Sportmetropole zu verankern, die Stellung in Deutschland als Sporthauptstadt langfristig zu sichern, aber dabei stärker auf eine Vernetzung mit der Sportentwicklung Berlins zu setzen.

Die Veranstaltung wurde von Visual Facilitators begleitet und in einem Graphic Recording dokumentiert.

Wir trauern um unser Ehrenmitglied und BTB-Ehrenpräsidenten Günther Hein

Die Füchse Berlin Reinickendorf schließen sich dem Nachruf des BTB an:

Unser hochgeschätzter Ehrenpräsident Günther Hein (geb. 16.06.1928) verstarb am 25.07.2016 im Kreise seiner Familie. Das Präsidium, die Fachwarte, die Berliner Turnerjugend und alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter des Berliner Turn- und Freizeitsport-Bundes trauern um einen engagierten, ideenreichen und stets dem Sport verbundenen Turnfreund, der immer die Sportler, die Entwicklung der Sportlandschaft und die Vereinigung aller Sportarten aber auch Sportler aus ganz Deutschland im Blick hatte und förderte.


 

Günther Hein war von Anfang an beim Aufbau des Verbandes dabei. Schon in jungen Jahren, direkt nach dem Krieg, wurde er in seinem Heimatverein Reinickendorfer Füchse als Vorturner eingespannt und betreute bis zu 80 Kinder zeitgleich – und das als ursprünglicher Tischtennisspieler. Er übernahm im Verein schnell verschiedenste Ämter und war u.a. mehrere Jahre Abteilungsleiter Turnen, 1., 2. und 3. Vorsitzender des Vereins.

 

Im Berliner Turn- und Freizeitsport-Bund setzte er sein außerordentliches Engagement, seine Ideen und seine Durchsetzungsstärke für die gute Sache ebenfalls in verschiedensten Ämtern ein. So war er Landesjugendwart (1954-1965), Beisitzer im Vorstand (1965-1966) und Vorsitzender (1966-1988) und setzte sich zeitglich in den übergeordneten Verbänden für den BTB ein. So war er Mitglied des kleinen Jugendausschusses des DTB (1955-1966) und Vizepräsident des DTB (1978-1990) als auch Mitglied des Arbeitsausschusses Sportjugend Berlin (1954-1966) und Mitglied des Präsidiums des LSB (1970-1985), wovon er 9 Monate als Vizepräsident agierte. Auch im Landesjugendring Berlin und im Bundesausschuss Ausbildung des DSB hatte er den Vorsitz inne und wirkte in den verschiedenen weiteren Gremien mit. In all seinen Ämtern arbeitete er mit viel Ansporn und Tatendrang an seinen Zielen und setzte viele positive Entwicklungen um, so z.B. die Jugendordnung und die Anerkennung und Eigenständigkeit der Landesjugend Berlin im BTB.

 

1966 erhielt Berlin den Zuschlag für das Deutsche Turnfest 1968 und Günther Hein die Aufgabe, dieses als Vorsitzender des Vereins Deutsches Turnfest Berlin 1968 und als neuer Vorsitzender des BTB zum Erfolg zu führen. Mit vielen Ideen, Herzblut und Ehrgeiz war das natürlich kein Problem für Günther Hein. Auch die Gymnaestrada Berlin 1975 und das Deutsche Turnfest Berlin 1987 wurden unter seiner Federführung zum großen Erfolg und blieben Teilnehmern, Weggefährten und Mitstreitern in toller Erinnerung.

 

Als ausgebildeter Lehrer mit exzellentem Ruf in der Berliner Verwaltung war er nicht nur gut vernetzt und bekleidete verschiedene Ämter in der Schulverwaltung – Vorsitzender Beirat für Schulsport / Leibesübungen, Schulrat und Leiter des Referats Schulsport beim Senator für Schulwesen – sondern schaffte es auch immer, junge Menschen für die turnerische Sache zu begeistern. Mit vielen Hintergrundinformationen legte er bei ihnen den Grundstein für eigenverantwortliches Denken und Handeln und erreichte somit Freude am Ehrenamt. Viele dieser jungen Ehrenamtlichen sind auch ein Leben lang dem Turnen, ihrem Verein und dem Verband treu geblieben.

 

Günther Hein hatte immer hohe Ansprüche an den Sport und die Verbindung von Sport und Kultur zur Bildung der Gesellschaft, aber auch an sich und seine Arbeit. Seine Motivation und sein Handeln waren für den Verband Gold wert und seine Freude an den Ergebnissen eine Wohltat. Mit großer Anteilnahme und Freude begleitet er auch, nicht mehr im Amt, die nach 1989 möglich gewordene Vereinigung der Sportler aus Ost und West und unterstützte weiterhin mit gutem Rat seinen Verband. Auch danach erfreute er sich an der Entwicklung des BTB und stand mit seinem Wissen immer zu Gesprächen zur Verfügung und war ein gern gesehener Gast auf den vielen verschiedenen Veranstaltungen und Wettkämpfen des BTB, die ihn mit Stolz erfüllten, hatte er doch viele Grundsteine für diese positive Entwicklung gelegt.

 

Für all sein großartiges Tun erhielt Günther Hein verdient viele Ehrungen und Anerkennungen: Ehrungen des Deutschen Turner-Bundes bis hin zur Ehrenmitgliedschaft 1990, Ehrungen des Landessportbundes Berlin und des Senats von Berlin, in seinem Verein bis hin zur Ehrenmitgliedschaft 1974 und das Bundesverdienstkreuz am Bande 1976. Im BTB wurde er 1987 Ehrenvorsitzender und erhielt im gleichen Jahr das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Für seinen Tatendrang, seinen Einsatz, seinen positiven Einfluss und seine Motivation kann ihm auch jetzt nur herzlich gedankt werden.

 

Ein ehrenvoller Mann, ein Turnfreund und ein respektierter sowie geliebter Wegbegleiter hat unseren gemeinsamen Weg nun leider verlassen. Unser Mitgefühl gilt der trauernden Ehefrau Sigrid Hein und der Familie. Wir gedenken unserem Günther Hein in dankbarer Ehre und verneigen uns tief vor ihm. Wir werden Günther Hein nie vergessen.

 

In stiller Trauer

das Präsidium des Berliner Turn- und Freizeitsport-Bundes